Maghreb-Länder gründen Verbraucherschutzorganisation

Die fünf Mitgliedsländer der Union des Arabischen Maghreb (UAM), Tunesien, Algerien, Libyen, Marokko und Mauretanien haben am 28. Juni bekannt gegeben, eine gemeinsame Organisation zum Schutz der Verbraucher gegründet zu haben. Auf der Gründungskonferenz der ODC (Organisation de défense du consommateur), die am 28. Juni in Tunis stattgefunden hat, kündigte der Vizepräsident Slim Saad Allah an, die Verbraucherschutzinstitution werde ab September 2013 ihre Aktivitäten aufnehmen. Die neu gegründete Struktur hat es sich zum Ziel gesetzt, eine „Kultur des stabilen Konsums“ in den Maghreb-Gesellschaften zu verankern. Dies soll insbesondere dadurch geschehen, dass Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit, zur Beherrschung des Inflationsrisikos und zum Schutz der Verbraucher vor Übervorteilung ergriffen werden. Dabei soll eine Strategie der Nachhaltigkeit verfolgt werden, z. B. durch die Aufnahme einer Kultur des Verbraucherschutzes in die Lehrpläne von Schulden und Universitäten.

Quelle: TAP

Desertec wird keine Energie nach Europa exportieren

Die Desertec Industrial Initiative (DII) verzichtet darauf, in den Maghreb-Staaten aus erneuerbaren Energien gewonnenen Strom nach Europa zu exportieren. Laut Desertec-Chef Paul van Son stellte die Lieferung von Energie aus Nordafrika zwar vor vier Jahren die Daseinsberechtigung von Desertec dar. Diese „eindimensionale“ Sichtweise sei jedoch aufgegeben worden. Nun gehe es darum, integrierte Märkte zu schaffen, in denen erneuerbare Energien ihre Vorzüge ausspielen könnten.

Quelle: www.euractiv.com

Arbitration und Mediation in Nordafrika

RA und Avocat Jean-Gabriel Recq wurde von der Swisscham-Africa eingeladen, um am 07.10.2011 im Rahmen der Tagung „Schiedsgerichtsbarkeit und Streitschlichtung im Mittelmeerraum“ einen Vortrag über Mediation in Nordafrika zu halten. Die Swisscham-Africa ist die Wirtschaftskammer Schweiz-Afrika zur Förderung von Handel und Investitionen in Afrika.